Samstag, 18. März 2017

Icecool

Mehrere offene Schachteln werden als Räume nebeneinandergestellt. Breite Türöffnungen in den Wänden sorgen dafür, dass sich nun die kleinen Pinguinfiguren von Schachtel zu Schachtel bewegen können. Dazu schnippt man sie kräftig an, und sie gleiten aufrecht durch das Schachtelgebäude, da die Figuren unten besonders schwer sind. Ziel ist es, mit seiner Figur die drei Türen zu durchqueren, an deren Rahmen sich ein zu sammelnder Fisch der eigenen Farbe befindet. Einer der Spieler hat eine ganz andere Aufgabe. Er muss die gegnerischen Pinguine einfangen. Immer wenn seine Figur eine andere berührt, bekommt er dessen Ausweis.
Material | Die Pinguinfiguren lassen sich ausgezeichnet bewegen. Und die Idee, eine Spieleschachtel mit vier weiteren Schacheln zu füllen, ist beeindruckend.
Zielgruppe | Grundschulkinder ab ca. 6 Jahre, Jugendliche und Erwachsene.
Fazit | Das Spiel ist sehr lustig, weil die Figuren oft überraschende Drehbewegungen machen. Man könnte den Pinguin auch sehr gezielt hüpfen oder bogenförmig laufen lassen – was aber sehr schwierig ist. Ob ein eingesammelter Fisch 1, 2 oder 3 Siegpunkte wert ist, entscheiden verdeckt gezogene Siegpunktkarten. Somit gibt es, auch wenn es ein bisschen umständlich ist, ein spielerisches Glückselement. Ansonsten ist Icecool ein Geschicklichkeitsspiel, das dann gut funktioniert, wenn alle Kinder in etwa gleich gut mit dem fröhlichen Pinguinschnippen umgehen können.

schönIcecool
von Brian Gomez
Amigo (Lizenz: Brain Games)
für 2 bis 4 Kinder ab zirka 6 Jahre
zirka 30 Euro

Sonntag, 19. Februar 2017

Zauberei hoch drei

Alle Figuren starten gemeinsam auf dem siebten Feld. Nur der Wächtergeist beginnt auf Feld Nr. 1 und ist uns jetzt auf den Fersen. Anfangs zieht er pro Runde einen Schritt nach vorne, später beschleunigt er auf bis zu drei Schritte. Damit die Figuren schnell weglaufen können, müssen sich die Kinder die so genannten Lumie-Symbole merken, die auf den verdeckten Baumplättchen abgebildet sind. Wer an der Reihe ist, wirft drei Symbolwürfel und muss nacheinander die dazu gehörigen Plättchen aufdecken.
Material | Am Ziel müssen die Figuren die schöne dreidimensionale Treppe hinauf, die allerdings leicht verrutscht.
Zielgruppe | Kinder ab 6 Jahre, und auch die Eltern spielen gerne mit.
Fazit | Kinder merken sich sehr gut, wo die richtigen Symbole versteckt sind. Eltern tun sich merklich schwerer. Für sie ist es besonders wichtig, dass sich die Spieler untereinander helfen dürfen. Allerdings bedient sich Zauberei hoch drei eines fiesen Kniffs. Sobald sich eine Figur auf der Treppe hoch zum Ziel befindet, darf dem entsprechenden Spieler nicht mehr geholfen werden. Da sehen manche Eltern ganz schön ratlos aus. Zauberei hoch drei ist ein spannendes kooperatives Spiel.

schönZauberei hoch drei
von Lukas Zach und Michael Palm
Pegasus Spiele (Redaktion: Claudia Geigenmüller)
für 2 bis 6 Kinder ab zirka 6 Jahre
zirka 25 Euro