Montag, 30. August 2010

Die kleine Raupe Nimmersatt – Das Original-Spiel zum Buch

Empfehlungsliste Spiel des Jahres 2010
Eine Spielfigur, die Raupe, läuft über Farbfelder bis zum Loch. Dort hat es sich durch die Frucht gefressen. Wir heben den obersten Spielplan ab – und finden das nächste Brett, auf dem sich ein weiteres Obst befindet. Irgendwann in dem mehrstufigen Spiel landet die Raupe bei den Süßigkeiten, dem Blatt und dem Schmetterling. Sechs quadratische Kärtchen liegen verdeckt neben dem Spiel. Die Kinder müssen das Kärtchen mit der passenden Farbe aufdecken, um das nächste Farbfeld zu erreichen. Dabei gewinnen sie jeweils einen Siegpunkt.
Material | Sehr schön dreidimensional gestaltet. Insbesondere den Eltern werden die Originalgrafiken von Carle gefallen, die das Buch so berühmt gemacht haben.
Zielgruppe | Ab 3 Jahre, viele Kinder können es auch schon ein paar Monate eher probieren. Für erfahrene Kinder können weitere Kärtchen hinzugelegt werden, um das Auffinden der richtigen Karte zu erschweren.
Fazit | Ein tolles und ruhiges Spiel für die Allerkleinsten, das bis zum Ende spannend bleibt. Wer mag, kann dazu das Buch Die kleine Raupe Nimmersatt vorlesen, dessen Rhythmus das Spiel perfekt abbildet. Kai Haferkamp ist erneut die brillante Umsetzung eines Kinderbuchklassikers gelungen. Nur der Titel – Das Original-Spiel … – hätte etwas griffiger sein können.

Die Welt von Eric Carle
Die kleine Raupe Nimmersatt
Das Original-Spiel zum Buch

von Kai Haferkamp
Schmidt
für 2 bis 4 Kinder ab zirka 3 Jahre
zirka 20 Euro

Montag, 2. August 2010

Diego Drachenzahn gewinnt den „blauen Pöppel“ 2010

10 Jahre Kinderspiel des Jahres: Preisverleihung in Hamburg
Am Ende blieb die Überraschung aus. Diego Drachenzahn ist Kinderspiel des Jahres. Zwar war es kein klarer Favoritensieg, denn dazu waren fünf nominierten Kinderspiele in ihrer spielerischen Qualität zu ähnlich. Es sei eine hauchdünne Entscheidung gewesen, „wir hätten am liebsten fünf Mal den Pöppel vergeben“, sagte Wieland Herold, Koordinator der sechsköpfigen Kinderspiel-Jury.
Diego Drachenzahn
ist der Titel, der das breiteste Kinderpublikum erreichen wird. Das kaum 15 Minuten dauernde Spiel kann man bedenkenlos auch Fünfjährigen empfehlen. Da richteten sich die anderen nominierten Spiele an Kinder, die schon ein paar Monate älter sein müssen oder schon über eine größere Spieleerfahrung verfügen.
Kraken-Alarm kann sich als das Spiel fühlen, das eine spektakuläre Optik mit einem taktischen Spielansatz verknüpft. Panic Tower begeistert als Geschicklichkeitsspiel nicht nur die Kinder, sondern genauso ihre mitspielenden Eltern. Turi-Tour, bei dem das Kind mit einer Brille seine Augen verdeckt, bietet das innovativste Konzept. Vampire der Nacht ist das atmosphärisch beste Spiel, insbesondere in der Dunkelheit beeindruckt die Geschichte mit den Vampirkindern. Doch insgesamt überwogen die Vorteile für Diego Drachenzahn.
Zum zehnjährigen Jubiläum des Kinderspielpreises, der in den beinahe kitschig-verspielt wirkenden Sälen des traditionsreichen Hamburger Hotel Atlantic vergeben wurde, ging die Auszeichnung an zwei Bekannte. Die engagierte fränkische Kinderspielfirma Haba erhielt den „blauen Pöppel“ bereits zum dritten Mal. Autor Manfred Ludwig ist nun Doppelsieger, er wurde bereits 2003 für Viva Topo ausgezeichnet.
Michael Hopf, Haba-Verlagschef, zeigte sich von der Auszeichnung überrascht. Er habe lediglich eine „20-Prozent-Chance“ für einen Diego-Drachenzahn-Sieg gesehen, sagte er und wirkte umso mehr erfreut, dass es geklappt hat. Jetzt muss er die Maschinerie für die Produktion einer sechsstelligen Auflage schnellstens in Gang setzten, denn bis zum Weihnachtsgeschäft ist es nicht mehr weit. Durch die wegen des Jubiläumsjahres erfolgten zeitlichen Abtrennung der Kinderspiel-Entscheidung von der Prämierung des „Spiels des Jahres“ startet man sechs Wochen später. Eine Rekordauflage sei eh nicht zu erwarten, da Haba weiterhin auf den Fachhandel als Vertriebsschiene setze, war aus der Presseabteilung des Verlags zu hören. Zuletzt war es den Kinderspielen gelungen, im Verkauf mit dem schon länger etablierten Spiel des Jahres mit ihrem „roten Pöppel“ aufzuschließen und es teilweise sogar zu überholen.
Sechs Enkelkinder hat der pensionierte Sport- und Französischlehrer Ludwig. Sie seien seine Testgruppe, erzählte er. Spiele entwickelt er schon seit Ende der siebziger Jahre, zumeist Kinderspiele. „Als Lehrer muss man sich sowieso in Kinder hineinversetzen können“, erklärt er seinen Erfolg.
Diego Drachenzahn habe als Spiel eine ganz besondere Entwicklung genommen, so Ludwig. Er habe für eine Feier zur Unterhaltung der Gäste ein Spiel gebaut, bei dem es darum ging, Kugeln in das Zielfach in der Mitte zu rollen. Doch einer der Spieler traf nicht die Mitte, sondern konsequent in ein Fach daneben. „Dahin wollte ich auch treffen“, habe dieser anschließend forsch behauptet. „So entstand die Spielidee, zu erraten, wohin jemand treffen wollte.“
Ursprünglich hatte Ludwig ein Schießspiel entwickelt. Es sei darum gegangen, die Kugeln auf wilde Tiere zu rollen, um diese zu schießen. „Mit einem Narkosegewehr“, beeilte sich der Regensburger Spieleautor zu ergänzen. Haba hatte dieses Thema nicht haben wollen, und Redakteur Markus Nikisch hat daraus die Geschichte vom feuerkugelspeienden Drachen gemacht. „Drachen sind in“, sagte Haba-Geschäftsführer Michael Hopf. Manfred Ludwigs Spielidee als solche hat Haba hingegen unverändert übernommen. Eine Entscheidung, die sich ausgezahlt.
ZDF heute: Drache legt sie alle rein >>
Kinder des Hortes Kleinflotterbek, Autor Manfred Ludwig, Haba-Chef Michael Hopf und Jury-Koordinator Wieland Herold. (Foto: spieldesjahres.de)

Donnerstag, 29. Juli 2010

Diego Drachenzahn

Ein feuriges Geschicklichkeitsspiel
Kinderspiel des Jahres 2009
Ein Spieler rollt drei Murmeln über die schiefe Ebene in die unten liegenden acht Fächer. Welches Fach sein Ziel ist, bestimmt ein verdeckt gezogenes Plättchen, das gegenüber den Mitspielern geheim gehalten wird. Diese müssen nämlich tippen, welches Fach der Startspieler treffen wollte.
Spielregel | Zurückhaltend gestaltet erfüllt sie ihren Zweck tadellos.
Material | Das so genannte „Drachenstadion“ sieht zwar unspektakulär aus, die Murmeln rollen nicht desto trotz klaglos in ihre Fächer. Dass sie meistens nicht im richtigen Fach landen, liegt nicht am Material, sondern am Unvermögen des Spielers.
Zielgruppe | Schon Fünfjährige können mitspielen, auch wenn sie an der Aufgabe, ein undurchdringliches Pokerface machen zu müssen, zunächst noch scheitern mögen. Man soll sich nämlich nicht anmerken lassen, ob die Kugel getroffen oder ihr Ziel verfehlt hat. Ältere Kinder können ihre Mitspieler durch einen gekonnten Bluff verwirren – enttäuscht durchatmen, wenn man getroffen hat, oder zufrieden grinsen, wenn die Murmel ins falsche Fach gerutscht ist. Langweilig wird das Spiel nur für diejenigen, die (fast) immer ins richtige Fach treffen. Aber ich habe noch niemanden getroffen, dem dies gelang.
Fazit | Diego Drachenzahn ist eines der besten Spiele des laufenden Jahrgangs. Es lässt sich kurz und knackig spielen und sorgt für Spannungm, insbesondere mit drei oder vier Kindern. Schön ist die Notwendigkeit, den murmelnden Mitspieler genau zu beobachten. Wo schaut er hin? Wie reagiert er?
Diego Drachenzahn
von Manfred Ludwig
Haba
für 2 bis 4 Kinder ab zirka 5 Jahre
zirka 20 Euro

Blogeintrag aktualisiert im August 2010

Donnerstag, 8. Juli 2010

Dixit

Spiel des Jahres 2010
Ein games we play Spieletipp für die KinderZEIT
KinderZEIT
DIE ZEIT Nr. 28 / 2010, Seite 39 >>
84 surreale Bildkarten sind im Spiel. Der Startspieler muss eine Überschrift zu einem seiner Bilder finden. Er sagt dies laut und legt das Bild verdeckt auf den Tisch. Vermischt mit den Karten der Mitspieler müssen diese herausfinden, welches sein Bild ist.
Material | Tolle Bilder, gezeichnet von Marie Cardouat.
Zielgruppe | Erwachsene und Kinder ab etwa 8 Jahren, die es schaffen, Bilder und Emotionen in Sprache übersetzen.
Dixit
von Jean-Louis Roubira
Libellud (Vertrieb: Asmodee)
für 3 bis 6 SpielerInnen ab zirka 8 Jahre
zirka 29 Euro

Donnerstag, 1. Juli 2010

Identik

Nominiert für das Spiel des Jahres 2010
Ein games we play Spieletipp für die KinderZEIT
KinderZEIT
DIE ZEIT Nr. 27 / 2010, Seite 41 >>
Einer redet und beschreibt das Bild – die Mitspieler malen es. Doch es kommt nicht darauf an, besonders schön zu malen. Entscheidend sind die zehn Wertungsdetails, die auch dem Bilderklärer zunächst unbekannt sind.
Spielregel | Sie nimmt das Spiel ernster, als es ist. Einige Regelschlenker hätte man sich sparen können. Denn Identik ist ein pures Spaßspiel.
Zielgruppe | Mitmachen können alle, die sich trauen, schnell draufloszukritzeln und sich auch nicht von der schnell ablaufenden Sanduhr irritieren lassen. Wer einen harten Wettkampf erwartet, liegt falsch: Identik sollte man allein aus Spaß am Spiel auf den Tisch bringen.
Identik
von William Jacobsen und Amanda Kohout
Asmodee (Lizenz: Braincog)
für 3 bis zirka 7 SpielerInnen ab zirka 8 Jahre
zirka 30 Euro

Das 2. Abenteuer: Wer war’s?

Schafft Ordnung in Schräghausen und findet euer Herrchen!Viele werden auf dieses Spiel warten: Im Herbst kommt die Wer war’s?-Fortsetzung. Wer war’s?, das Kinderspiel des Jahres 2008, ist ein außergewöhnlich erfolgreiches Spiel. Laut Ravensburger war es angeblich sogar das am besten verkaufte Spiel im Jahr 2009 – aber nur nach Umsatzzahlen. Bei einer solchen Statistik haben es Dominon und Das magische Labyrinth schwer, da sie deutlich preisgünstiger verkauft werden.
Trotzdem bleibt der Erfolg dieses kooperativen Elektronik-Brettspiels beachtlich. Deshalb werden die Erwartungen an den Nachfolger groß sein. Wo war’s?, im Herbst letzten Jahres bei Ravensburger erschienen, hatte ein anderes Konzept und war nicht nur deshalb eher enttäuschend.
In Das 2. Abenteuer suchen Tiere ihre Herrchen. Dabei hilft ein sprechendes Radio den gegen die Zeit spielenden Kindern.

Dienstag, 29. Juni 2010

Dixit: Spiel des Jahres für Frankreich

Ist Dixit (auch) ein Kinderspiel?
Das Spiel des Jahres 2010, eine Auszeichnung fürs deutschsprachige Spiel, ist das französische Dixit. Das ist die Überraschung in diesem Jahr. Zwar gewann 2004 mit Zug um Zug ebenfalls ein nicht-deutscher Titel. Aber dieses US-französische Spiel galt als typisches „German-style board game“ und zielte von Anfang auch auf den deutschen Markt. Das ist bei Dixit nicht der Fall. Es ist als Kommunikationsspiel kein „typisch deutsches“ Spiel – sondern steht eher in der Tradition internationaler Partyspiele.
Der Autor: Jean-Louis Roubira
Die Freude bei Dixit-Autor Jean-Louis Roubira war riesig. Sein Spiel setzte sich gegen die anderen nominierten Spiele durch, zwei deutsche und zwei amerikanische Titel. Jetzt darf er den weltweit bedeutendsten Spielepreis mit nach Frankreich nehmen. Roubira ist Kinderpsychater und erzählte auf der Berliner Preisverleihung, dass er Dixit aus seiner Arbeit heraus entwickelt habe. Es gehe darum, beim Anblick von Bildern Gefühle auszudrücken.
In Dixit muss der Spieler zu einem fantastischen Traumbild eine Überschrift assoziieren und mit einem Wort oder einen kurzen Satz ausdrücken. Diese Überschrift muss so nah am Bild sein, dass möglichst viele Mitspieler es daraufhin erkennen – aber nicht alle. Deswegen darf man die Zeichnung nicht konkret beschreiben, sondern muss im Ungefähren bleiben. Das ist wahrlich nicht einfach. Somit ist Dixit wie viele Kommunikationsspiele: Die formale Spielregel ist kinderleicht, die inhaltlichen Anforderungen sind viel höher.
Es ist schwierig festzulegen, ab welchem Alter Kinder bei Dixit eine Chance haben. Manche Kinder beherrschen das Übersetzen eines abgebildeten Traumbildes in Sprache bereits ab acht Jahren. Und dann macht ihnen das Spiel sehr viel Spaß.
Ein Kinderspiel ist Dixit sicherlich nicht. Es ist auch ein Spiel für ältere Kinder, begeistert aber genauso andere Generationen.
Jury-Sprecher Bernhard Löhlein überreicht die Siegerurkunde an den Autor Jean-Louis Roubira, den Verleger Régis Bonnessée (Libellud), Kelly Shergill (Asmodee-Geschäftsführerin – zuständig für den deutschen Vertrieb) und die Grafikerin Marie Cardouat.

Mittwoch, 23. Juni 2010

Vampire der Nacht

Ein Dunkelspiel
Nominiert für das Kinderspiel des Jahres 2010
Vor vier Jahren hatten Kirsten Becker und Jens-Peter Schliemann mit Nacht der Magier >> ihr erstes Spiel vorgestellt, das mit phosphoreszierende Material ausgestattet war. Jetzt versuchen sie es mit Vampire der Nacht erneut – diesmal kann dass Spiel aber auch recht gut im Hellen gespielt werden. 24 Knoblauchchips (mit eins, zwei oder drei Siegpunkten) werden auf eine lochübersäte Pappplatte gelegt, die sich über dem Schachtelboden befindet. Der Knoblauch darf nicht durch die Löcher in die Schachtel fallen, denn dort im Gewölbe schlafen die Vampirkinder. Also müssen die Chips vorsichtig bis zum Schachtelrand bewegt werden, so dass sie auf den Tisch fallen und vom Spieler als Siegpunkte genommen werden. Geschoben wird mit raffinierten sich gegenseitig abstoßenden Magneten, die sich in einer klobigen Vampirfigur und einem Fledermausstab befinden.
Spielregel | Mit bildschönen Zeichnungen von Rolf „Arvi“ Vogt. Aber dass man für ein einfaches Kinderspiel eine 15-seitige Regelbroschüre komplett durchblättern muss, ist eine Zumutung.
Material | Knoblauchchips, Vampirfigur und Fledermausstab sind phosphoreszierend – nicht besonders stark, aber wenn man sie lange ans Licht hält, ausreichend. Trotzdem ist das Spiel bei Dunkelheit zunächst schwierig zu beherrschen. Da die Löcher unbeleuchtet sind, kann man am Anfang sehr wenig sehen. Erst wenn man sich an die Dunkelheit gewöhnt hat und bereits etwas Knoblauch in die Schachtel gefallen ist, erkennt man die Umrisse der Löcher. Die sich abstoßenden Magnete funktionieren, allerdings bewegt sich der Vampir etwas ruckelnd über das Spielbrett.
Zielgruppe | Für Kinder ab 6, die sich für Geschicklichkeitsspiele begeistern können.
Fazit | Das Spiel lebt von seinem Material. Denn der spielerische Gehalt – Chips geschickt zur Seite schieben – ist eher dünn. Aber mit den abstoßenden Magneten ist Vampire der Nacht für viele Kinder eine interessante Herausforderung, die tatsächlich auch bei Helligkeit spielbar ist. Trotzdem kann man die komplette Spielidee nur bei völliger Dunkelheit genießen. Bei größeren Kindern, die mit sehr viel Ausdauer und Vorsicht den Knoblauch durch die Nacht schieben, sollten alle Teilnehmer etwas Geduld mitbringen.
Vampire der Nacht
von Kirsten Becker und Jens-Peter Schliemann
Drei Magier / Schmidt (Redaktion: Claudia Wieczorek)
für 2 bis 4 Kinder ab zirka 6 Jahre
zirka 28 Euro

Montag, 31. Mai 2010

Kinderspiel des Jahres 2010 – nominiert und empfohlen

Fünf Top-Spiele wurden auch in diesem Jahr gefunden, um eine beeindruckende Nominierungsliste für das Kinderspiel des Jahres zusammenzustellen. Nach unzähligen Spielerunden in Grundschulen, Kindergärten und Privathäusern haben sich die sechs Jurorinnen und Juroren für eine tolle Auswahl entschieden. Turi-Tour ist das anspruchsvollste und innovativste Spiel, hier müssen die Kinder mit verdeckten Augen Tierfiguren auf der Urlaubsinsel absetzen. Noch mehr Geschick braucht man für Panic Tower, ein Bauspiel, bei dem auch Erwachsene gerne mitmachen. Eine schöne Vampirgeschichte erzählt das magnetische Geschicklichkeitsspiel Vampire der Nacht, dass wegen des selbstleuchtendes Materials auch im Dunkel gespielt werden kann. Einen besonders hohen Spielreiz für jüngere Kinder ab 5 bietet das Murmel- und Tippspiel Diego Drachenzahn. Kraken-Alarm glänzt mit dem spektakulärsten Material und einem interessanten Memory-System.Die fünf nominierten Spiele stehen jetzt zur Wahl für das Kinderspiel des Jahres, das am 2. August in Hamburg gekürt wird. Alle diese Titel richten sich an Kinder ab fünf, sechs Jahren.
Auf der Empfehlungsliste stehen zehn gute Spiele als Ergänzung zu den nominierten. Darunter sind auch vier Spiele für jüngere Kinder, angefangen beim überaus bemerkenswerten Mäuschen-Farbspiel für Zweieinhalbjährige.
Für ältere Schulkinder lohnt sich auch ein Blick auf die „erwachsene“ Spiel-des-Jahres-Nominierungsliste. Mit den beiden Kommunikationsspielen Dixit (Libellud) und Identik (Asmodee) sowie dem toll ausgestatteten Kochspiel A la carte (Moskito) finden sich dort drei Titel, die Kinder genauso wie Erwachsene begeistern.
Spiel des Jahres >>

NOMINIERT FÜR DAS KINDERSPIEL DES JAHRES 2010
Diego Drachenzahn von Manfred Ludwig (Haba) ab 5
Kraken-Alarm von Oliver Igelhaut (Kosmos) ab 5
Panic Tower von Andrew Lawson und Jack Lawson (Goliath) ab 6
Turi-Tour von Alessandro Zucchini (Selecta) ab 6
Vampire der Nacht von Kirsten Becker und Jens-Peter Schliemann (Drei Magier) ab 6

EMPFEHLUNGSLISTE 2010
Combino von Angelika Lange und Jürgen Lange (Beleduc) ab 3
Gackerei ums Hühnerei (Kosmos) ab 5
Inspektor Hase von Heinz Meister (Haba) ab 6
Die kleine Raupe Nimmersatt – Das Original-Spiel zum Buch von Kai Haferkamp (Schmidt) ab 3
Die Lieben Sieben – Ab auf die Wippe von Anja Dreier-Brückner (Spiegelburg) ab 3
Mausgeflippt von Chislaine van den Bulk (Zoch) ab 6
Mein Mäuschen-Farbspiel von Thomas Daum und Violetta Leitner (Ravensburger) ab 2½
Razzo Raketo von Steffen Bogen (Selecta) ab 5
Schatz der Mumie von Marco Teubner (Haba) ab 5
Shaun das Schaf – Echt Schaf von Matthias Prinz (Kosmos) ab 6