Mittwoch, 24. Mai 2017

Kinderspiel des Jahres 2017 – nominiert und empfohlen

Welches Spiel wird Kinderspiel des Jahre 2017? Das wird am 16. Juni von der achtköpfigen Jury entschieden, die aus drei von ihr nominierten Titeln auswählen kann. Captain Silber (ab 6) ist ein Fühlspiel, bei dem es ordentlich hektisch zugeht. Der Mysteriöse Wald (ab 6) ist ein kooperatives Spiel. Ist es der Favorit? Nachdem ich im letzten Jahr mit meinem Tipp falsch lag und es das ähnlich kooperative Leo nicht geschafft hat, möchte ich mich nicht mehr festlegen. Und >> Icecool (ab 6) ist ein sportliches Aktionsspiel.
Die Unterschiede zwischen diesen drei Spielen können kaum größer sein. Damit wird ein spielerisch denkbar großes Spektrum abgedeckt. Allerdings sind alle ab 6 Jahre, und sie bewegen sich damit am obersten Altersrand des Kinderspiels.
Für die Nominierungsliste ist das kein Problem, denn sie hat ja gar nicht den Anspruch, eine ausgewogene Auswahl zu präsentieren. Ein bisschen schade ist es trotzdem, denn Spiele, die sowohl die kleinsten als auch größere Kinder begeistern, sind die Königsdisziplin des Kinderspiels. Aber was soll eine Jury machen, wenn nichts Passendes da ist?
Anders gestaltet ist die Empfehlungsliste, die wie in den Vorjahren sieben Titel umfasst und auch altersmäßig eine breite Auswahl umfasst. Schon bei den Allerjüngsten fängt es mit Kleiner Vogel, großer Hunger (ab 3) an, einem kleinen Sammelspiel. Kikeribumm (ab 4) ist ein dreidimensionales Spiel, bei dem es um die Gewichte auf einer Wippe geht. Ein gutes Auge braucht man für Glupschgeister (ab 5), das allerdings schon mehr als ein Jahr alt ist. Anspruchsvoller sind Verfuxt (ab 5 bzw. besser ab 6), bei dem alle gemeinsam gegen den Fuchs kämpfen, das Geschicklichkeitsspiel >> Kullerhexe (ab 6) und das kooperative >> Zauberei hoch 3. Das Kartenspiel Sleeping Queens (ab 7) ist für ältere Kinder, die auch eine Blick auf die Listen für das „große“ Spiel des Jahres werfen können: Deja-vu (ab 8), Kingdomino (ab 8) und Klask (ab 8) begeistern auch Grundschüler.

NOMINIERT FÜR DAS KINDERSPIEL DES JAHRES 2017
Captain Silver von Wolfgang Dirscherl und Manfred Reindl (Queen Games) ab 6
Icecool von Brian Gomez (Amigo) ab 6
Der Mysteriöse Wald von Carlo A. Rossi (Iello) ab 6

EMPFEHLUNGSLISTE KINDERSPIEL DES JAHRES 2017
Glupschgeister von Jens-Peter Schliemann und Bernhard Weber (Kosmos) ab 5
Kikeribumm von Thierry Denoual (Blue Orange/Asmodee) ab 4
Kleiner Vogel, großer Hunger von Tim Rogasch (Haba) ab 3
Kullerhexe von Marco Teubner (Drei Magier) ab 6
Sleeping Queens von Miranda Evarts (Game Factory) ab 7
Verfuxt! von Marisa Peña und Shanon Lyon (Game Factory) ab 6
Zauberei hoch 3 von Michael Palm und Lukas Zach (Pegasus Spiele) ab 6

Samstag, 6. Mai 2017

Kullerhexe

Die Hexe rollt durch den Wald und wird dabei von zwei Kindern gesteuert, in dem sie das Spielbrett geschickt neigen. Nach und nach aufgedeckte Zielkarten geben an, welche Gegenstände erreicht werden müssen. Es gilt, während der Sanduhr-Zeit möglichst viel zu schaffen und dabei weder in einem Loch hängen zu bleiben noch mit dem sehr locker sitzenden Hexenhut an eine der Baumkronen anzustoßen.
Material | Die Grundidee lehnt sich an Labyrinth-Geschicklichkeitsspiele aus Holz an, bei denen mittels zweier Drehknöpfe eine Stahlkugel bewegt wird. Bei Kullerhexe haben wir hingegen ein Spielbrett aus Pappe, das in der Schachtel auf vier Schaumstoffblöcke gelegt wird. Außerdem gibt es vier Kunststoffstecker in den Ecken, so dass die Kinder per Daumendruck die Neigung der Spielfläche bestimmen und damit die kugelgelagerte Hexenfigur verblüffend präzise steuern können.
Zielgruppe | Kindergartenkinder ab 6 Jahre sowie Grundschüler.
Fazit | Immer zu zweit muss man die Herausforderung gemeinsam bestehen, wobei es keine festen Mannschaften gibt, was sehr gut ist. Sondern man bildet sowohl mit dem linken als auch dem rechten Nachbarn nacheinander ein Team. Wenn nur zwei Leute am Tisch sitzen, ist das Spiel komplett kooperativ, was aber nicht so spannend ist. Kullerhexe bietet eine tolle und verspielte Gestaltung plus viel Gemeinschaftsgefühl, wenn die Kinder unter Zeitdruck geraten.

schönKullerhexe
von Marco Teubner
Drei Magier (Schmidt, Redaktion: Bastian Herfurth)
für 2 bis 5 Kinder ab zirka 6 Jahre
zirka 29 Euro

Samstag, 18. März 2017

Icecool

Kinderspiel des Jahres 2017
Mehrere offene Schachteln werden als Räume nebeneinandergestellt. Breite Türöffnungen in den Wänden sorgen dafür, dass sich nun die kleinen Pinguinfiguren von Schachtel zu Schachtel bewegen können. Dazu schnippt man sie kräftig an, und sie gleiten aufrecht durch das Schachtelgebäude, da die Figuren unten besonders schwer sind. Ziel ist es, mit seiner Figur die drei Türen zu durchqueren, an deren Rahmen sich ein zu sammelnder Fisch der eigenen Farbe befindet. Einer der Spieler hat eine ganz andere Aufgabe. Er muss die gegnerischen Pinguine einfangen. Immer wenn seine Figur eine andere berührt, bekommt er dessen Ausweis.
Material | Die Pinguinfiguren lassen sich ausgezeichnet bewegen. Und die Idee, eine Spieleschachtel mit vier weiteren Schacheln zu füllen, ist beeindruckend.
Zielgruppe | Grundschulkinder ab zirka 6 Jahre, Jugendliche und Erwachsene.
Fazit | Das Spiel ist sehr lustig, weil die Figuren oft überraschende Drehbewegungen machen. Man könnte den Pinguin auch sehr gezielt hüpfen oder bogenförmig laufen lassen – was aber sehr schwierig ist. Ob ein eingesammelter Fisch 1, 2 oder 3 Siegpunkte wert ist, entscheiden verdeckt gezogene Siegpunktkarten. Somit gibt es, auch wenn es ein bisschen umständlich ist, ein spielerisches Glückselement. Ansonsten ist Icecool ein Geschicklichkeitsspiel, das dann gut funktioniert, wenn alle Kinder in etwa gleich gut mit dem fröhlichen Pinguinschnippen umgehen können.

schönIcecool
von Reinis Butans, Egils Grasmanis, Jānis Grunte und Edgars Zaķis (alias „Brian Gomez“)
Amigo (Lizenz: Brain Games)
für 2 bis 4 Kinder ab zirka 6 Jahre
zirka 30 Euro

Blogeintrag aktualisiert im Juni 2017

Sonntag, 19. Februar 2017

Zauberei hoch drei

Alle Figuren starten gemeinsam auf dem siebten Feld. Nur der Wächtergeist beginnt auf Feld Nr. 1 und ist uns jetzt auf den Fersen. Anfangs zieht er pro Runde einen Schritt nach vorne, später beschleunigt er auf bis zu drei Schritte. Damit die Figuren schnell weglaufen können, müssen sich die Kinder die so genannten Lumie-Symbole merken, die auf den verdeckten Baumplättchen abgebildet sind. Wer an der Reihe ist, wirft drei Symbolwürfel und muss nacheinander die dazu gehörigen Plättchen aufdecken.
Material | Am Ziel müssen die Figuren die schöne dreidimensionale Treppe hinauf, die allerdings leicht verrutscht.
Zielgruppe | Kinder ab 6 Jahre, und auch die Eltern spielen gerne mit.
Fazit | Kinder merken sich sehr gut, wo die richtigen Symbole versteckt sind. Eltern tun sich merklich schwerer. Für sie ist es besonders wichtig, dass sich die Spieler untereinander helfen dürfen. Allerdings bedient sich Zauberei hoch drei eines fiesen Kniffs. Sobald sich eine Figur auf der Treppe hoch zum Ziel befindet, darf dem entsprechenden Spieler nicht mehr geholfen werden. Da sehen manche Eltern ganz schön ratlos aus. Zauberei hoch drei ist ein spannendes kooperatives Spiel.

schönZauberei hoch drei
von Lukas Zach und Michael Palm
Pegasus Spiele (Redaktion: Claudia Geigenmüller)
für 2 bis 6 Kinder ab zirka 6 Jahre
zirka 25 Euro

Dienstag, 27. Dezember 2016

Burg Schlummerschatz

Ein ungewöhnliches Memo-Spiel
Empfehlungsliste Kinderspiel des Jahres 2016
Die 12 Burgwächtertiere liegen als offene Plättchen ringförmig im Kreis, und zwischen ihnen befinden sich jeweils bis zu drei Münzen. In der Mittel liegen 12 Schlafmützen-Kärtchen, auf denen sich ebenfalls die Tiere befinden: allerdings verdeckt, wie bei Memory. Wer an der Reihe ist, öffnet zwei Schlafmützenplättchen. Wenn diese beiden Tiere im Ring nebeneinander stehen, gewinnt das Kind die dazwischen befindlichen Münzen.
Zielgruppe | Kindergartenkinder ab zirka 4 Jahre und Grundschulkinder.
Fazit | Die Schachtel ist ganz klein, der Inhalt mit den witzig gezeichneten Wächtertieren ist ziemlich großartig. Es ist zwar „nur“ eine Memory-Variante, bei der statt identischer Kärtchen jeweils benachbarte Burgwächter zu suchen sind. Diese Idee funktioniert ganz hervorragend auch in altersgemischten Gruppen. Selbst für Erwachsenen ist es eine Herausforderung, die richtigen Tiere zu finden.

schönBurg Schlummerschatz
von Heinz Meister
Haba
für 2 bis 4 Kinder ab zirka 4 Jahre
zirka 8 Euro

Freitag, 23. Dezember 2016

25 Jahre games we play: Am Anfang stand ein Labyrinth

Vor 25 Jahren erschienen die ersten games we play-Spielebesprechungen. Ganz am Anfang mit dabei: Das Labyrinth der Meister (Ravensburger) von Max J. Kobbert, damals mit dem Deutschen Spiele Preis 1991 ausgezeichnet und einem Sonderpreis Schönes Spiel von der Spiel-des-Jahres-Jury prämiert. Es war ein „Remake“ des fünf Jahre zuvor erschienenen Das verrückte Labyrinth. „Erwachsener geworden“ sei es im Vergleich zum Original, stellte die in der Zeitschrift Niederrhein Magazin abgedruckte Spielekritik fest. Online waren die games-we-play-Besprechungen erst ab 1993 verfügbar, zunächst über einen Fileserver und ab 1996 im World Wide Web.
Heute sprechen die Marketingexperten von „Line Extensions“, wenn sie den Namen eines erfolgreichen Spiels auf weitere Titel ausdehnen. Bei Das verrückte Labyrinth ist das über die Jahrzehnte mit 20 Varianten geschehen, zuletzt mit einer limitierten Jubiläumsedition 30 Jahre, die im Dunkeln leuchtet. Sobald man im Labyrinth die Tagesschätze gefunden hat, wird das Licht ausgemacht. Fluoreszierende Farbe sorgt nun dafür, dass die Nachtschätze sichtbar werden.
Ursprünglich hatte Das verrückte Labyrinth die Altersangabe „ab 8“, Das Labyrinth der Meister sogar „ab 10“. Seit einigen Jahren steht „ab 7 Jahren“ auf der Schachtel, Das verrückte Labyrinth orientiert sich damit mehr am Kinderspielsegment und ist dort längst zum Klassiker geworden.

Dienstag, 1. November 2016

Dschungel Bande

Das total verschobene Abenteuer
Empfehlungsliste Kinderspiel des Jahres 2016
Auf der einen Seite der Schachtel werden die Tierplättchen in den Fluss hineingeschoben, auf der anderen Schachtelseite werden sie hinausgespült. Entscheidend ist, welche Tiere jeweils zu sehen sind, ohne von Brücken überdeckt zu sein. Diese Anzahl bestimmt, was beispielsweise ein gewürfelter Tukan bedeutet: Zwei dieser Vögel sind sichtbar – also darf die Figur zwei Schritte nach vorn ziehen. Da der Spieler zuvor noch ein weiteres Tierplättchen in den Fluss schieben darf, kann er damit die Zahl in seinem Sinne beeinflussen, falls er sich die verdeckten Tiere gemerkt hat.
Material | Der dreidimensional gestaltete Fluss ist raffiniert gestaltet. Allerdings verkanten bei kleineren Kindern gelegentlich die Plättchen.
Zielgruppe | Für 5-Jährige sind die Regeldetails noch zu schwer. Deshalb besser erst ab 6.
Fazit | Die Kombination aus einem Merk- und einem Laufspiel passt gut zusammen, und der schöne Wasserfall fasziniert die Kinder. Leider dauert das Spiel insbesondere in der Anfängervariante und zu viert recht lange, so dass es manchmal nicht so leicht fällt, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten.

Dschungel Bande
von Stefan Dorra und Manfred Reindl
Kosmos
für 2 bis 4 Kinder ab zirka 5 (besser: 6) Jahre
zirka 25 Euro

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Sag’s mir! Junior

Auch für die Kleinsten
Empfehlungsliste Kinderspiel des Jahres 2016
220 Bildkarten sind im Spiel enthalten. Ein Spieler erklärt die Kärtchen, und die Mitspieler erraten sie. Das sollte möglichst schnell geschehen, denn die Sanduhr läuft. Nach 20 Bildern wird der Lauf der Sanduhr unterbrochen, und die Kärtchen werden gemischt. Weiter geht’s: Nun darf der Erklärer kein Wort mehr sagen, sondern muss dieselben 20 Bilder pantomimisch darstellen. Wenn die Raterunde (oder ein einzelner Spieler) es schafft, sämtliche Kärtchen innerhalb der vorgegebenen Zeit zu erraten, haben alle gewonnen.
Zielgruppe | Ab zirka 4 oder 5 Jahre.
Fazit | Ursprünglich hieß Sag’s mir! Time’s up und war ein gutes und ziemlich anspruchsvolles Spiel für Erwachsene. Jetzt wurde es in hervorragender Weise in ein Junior-Format eingedampft und brilliert als „Partyspiel“ für die Kleinsten. In der Fortgeschrittenenversion wird reihum gespielt, und der Erklärer wechselt mit jeder Karte. So macht Sag’s mir! auch Grundschulkindern noch sehr viel Spaß. Und wer die Original-Time’s up-Regel kennt, kann aus dem kooperativen Sag’s mir! Junior einen launigen Wettkampf machen.
schönSag’s mir! Junior
von Peter Sarret
Repos (Vertrieb: Asmodee)
für 2 bis 12 Kinder ab zirka 4 Jahre
zirka 17 Euro

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Leo bekommt den Deutschen Kinderspiele Preis

Der Venezianer Leo Colovini wurde für sein Leo muss zum Friseur am Vorabend der Essener Spieltage mit dem Deutschen Kinderspiele Preis 2016 ausgezeichnet. Er kam mit einer Löwenmähne auf die Bühne der Messe Essen und ließ damit keine Zweifel aufkommen, dass seine Namensgleichheit mit dem Leo der Spiels kein Zufall ist. „Ein Löwe geht auf die Jagd“, stellte er fest. Und wer schon mal versucht habe, mit zu langem Haar zu jagen, stellt fest, dass er zum Friseur muss, beschrieb der italienische Autor das Spiel.
Leo ist ein kooperatives Spiel, das nicht nur Kinder begeistert, sondern auch das erwachsene Fachpublikum, das über den Deutschen Spiele Preis entscheidet. „Kooperative Spiele sind eine ernstzunehmende Alternative“, sagte der Verleger Jo Nikisch, der das Spiel bei Abacusspiele herausgebracht hat, und wies auf Titel wie Pandemie hin. Erwachsene und Kinder würden dabei lernen, dass man ein Ziel gemeinsam besser erreicht, betonte Nikisch bei der Galaveranstaltung.
Leo Colovini widmete seine Auszeichnung dem 2004 in Venedig verstorbenen Alex Randolph (Tempo kleine Schnecke, Sagaland), mit dem er mehrfach zusammengearbeitet hatte.
Mit dem Hauptpreis, dem Deutschen Spiele Preis 2016, wurde Mombasa ausgezeichnet, ein recht komplexes Strategiespiel. Ansonsten finden sich in der diesjährigen Top Ten auch einige recht leicht zugängliche Titel, allen voran Karuba, das auf dem 6. Platz landet. Dieser Titel wird auch von Kindern ab zirka acht Jahre gerne gespielt. Auf Platz 2 wurde Codenames, das herausragende Spiel des Jahres 2016, gewählt. Der Spielejournalist Knut M. Wolf wurde für sein Lebenswerk mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Sonntag, 9. Oktober 2016

Happy Birthday

Finde das perfekte Geschenk!
Ich habe Geburtstag. Meine Mitspieler suchen sich nun aus ihren Handkarten ein Geschenk aus, schieben mir die Karten verdeckt zu. Ich mische die Geschenke und decke sie auf. Nun entscheide ich, was mir am besten gefällt. Vielleicht das beeindruckende Baumhaus, das sich über mehrere Etagen versteckt? Der Spieler, der sich dieses Geschenk hat einfallen lassen, bekommt einen Siegpunkt. Jetzt wähle ich noch das schlechteste Geschenk. Einen Flug zum Mars, die viele Jahre dauert, möchte ich noch nicht einmal geschenkt. Für denjenigen Mitspieler, der sich das ausgedacht hat, gibt es ebenfalls einen Siegpunkt. Anschließend hat mein linker Nachbar Geburtstag. Das geht so lange reihum, bis jemand fünf Siegpunkte hat.
Zielgruppe | Ab zirka acht Jahre, besonders schön in größeren Runden ab 5 oder 6 Personen.
Fazit | Eigentlich möchte Happy Birthday, das wie eine vereinfachte Version des 2009 erschienenen Gift Trap wirkt, ein Spiel für Jugendliche und Erwachsene sein. Die auf den Spielkarten abgebildeten Geschenke sind da eindeutig. Doch den größten Erfolg hat Happy Birthday bei Kindern, die sind nämlich hellauf begeistert von dem sehr einfachen Spiel. Dass sie nicht alles wirklich verstehen, was er hier zu verschenken gibt, erscheint ihnen nebensächlich. Hauptsache es macht Spaß.

schönHappy Birthday
von Brian Weinstock und Amy Weinstock
Kosmos / NorthStarGames (Redaktion: Michael Sieber-Baskal)
für 3 bis 8 Kinder ab zirka 8 Jahre
zirka 13 Euro