Zunächst wird an der Turmmauer ein Gerüst errichtet. Dazu befinden sich 22 verdeckte Bauplättchen auf dem Tisch. Es müssen die für die Gerüstsäulen passenden Farben und Ebenen-Plättchen aufgedeckt werden, um die nächste Etage anzugehen. Da die Plättchen sofort wieder verdeckt werden, sollte man sich ihre Position gut merken. Blöd ist es, wenn man eines der vier Drachenplättchen findet. Dann muss die aufziehbare Drachenfigur einen Schritt nach hinten gehen. Dadurch spannt sich das Seil, an dem der Drachen das Felsenfundament des Gerüstes befestigt hat. Sobald das Gerüst fertig ist, wird der Drache aktiviert, um an diesem Seil zu ziehen, und die Kinder müssen die im Turm befindliche Prinzessinnenfigur befreien. Alle Spieler haben jetzt Pappschieber in der Hand – einer ist für das Schieben der Prinzessin durch die Luken im Gerüst verantwortlich, die anderen sollen sie vor dem Absturz vom wackeligen Gerüst bewahren. Doch wenn man zu langsam ist, zieht der Drache den das Gerüst stützenden Felsen weg, und die Prinzessin stürzt mit dem zusammenfallenden Gerüst ab.
Material | Die riesige Schachtel ist gut gefüllt, und auf das Spielbrett entsteht ein beeindruckender dreidimensionaler Burgturm.
Zielgruppe | Ab zirka 6 Jahre. Gruppen mit 5-Jährigen (das ist das Mindestalter laut Schachtel) sind zumeist überfordert und reißen das Gerüst ein, bevor es der Drache tut.
Fazit | Anfangs macht den Kindern dieses kooperative Spiel großen Spaß. Aber der Effekt mit dem einstürzenden Gerüst verbraucht sich, zumal die spannende Rettungsaktion keine Minute dauert, während die sehr glücksorientierte Merkspielphase viel mehr Zeit in Anspruch nimmt.
Drachenturmvon Carlo A. Rossi
Haba
für 2 bis 4 Kinder ab zirka 5 (besser: 6) Jahre
zirka 35 Euro





Antwort: Nein. Sie müssen Spieler (oder Spielerinnen) sein. Denn nur wer selbst sehr gerne und insbesondere mit Kindern spielt wird den notwendigen spielerischen Zugang zu dieser journalistischen Tätigkeit finden. Etwas anderes ist die Beschäftigung mit Lernspielen oder Spielzeugen. Denn als Instrumente in einem pädagogischen Umfeld sollen mit ihnen bestimmte Lern- und Entwicklungsziele erreicht werden. kids.gamesweplay.de beschäftigt sich aber nicht mit Lernspielen, sondern bespricht Kinderspiele. Für eine Erzieherin, einen Sozialpädagogen, eine Lehrerin könnte der professionelle Blick sogar hinderlich sein, wenn es darum geht, den spielerischen Kern zu entdecken. Bei einer Spielekritik geht es um das Spiel und nicht um die Kritik des spielenden Kindes. Natürlich können auch Pädagoginnen begeisterte Spielerinnen sein und sogar gute Spielekritikerinnen. Umgekehrt gilt für Nicht-Pädagogen: Pädagogische Grundkenntnisse sind sehr hilfreich, wenn man gute Kinderspielrezensionen verfassen möchte.






Anders gestaltet ist die Empfehlungsliste, die wie in den Vorjahren sieben Titel umfasst und auch altersmäßig eine breite Auswahl umfasst. Schon bei den Allerjüngsten fängt es mit Kleiner Vogel, großer Hunger (ab 3) an, einem kleinen Sammelspiel. Kikeribumm (ab 4) ist ein dreidimensionales Spiel, bei dem es um die Gewichte auf einer Wippe geht. Ein gutes Auge braucht man für Glupschgeister (ab 5), das allerdings schon mehr als ein Jahr alt ist. Anspruchsvoller sind Verfuxt (ab 5 bzw. besser ab 6), bei dem alle gemeinsam gegen den Fuchs kämpfen, das Geschicklichkeitsspiel 








