Montag, 15. Oktober 2012

Frage: Mit Kindern auf die Spielemesse – lohnt sich das?

Antwort: Durchaus. Schließlich sind die alljährlich in der Messe Essen stattfindenden Internationalen Spieltage die weltweit größte Publikumsveranstaltung für Brett- und Kartenspiele, auf der man an Hunderten von Tischen unzählige Neuheiten erklärt bekommt und ausprobieren kann. Allerdings sind zwei Dinge zu beachten. Erstens: Eine Mehrheit der Aussteller richtet sich nicht an Kinder, sondern an Erwachsene und Jugendliche. Im Fokus der Herbstneuerscheinungen stehen oftmals komplexe Erwachsenenspiele mit der Altersangabe „12 plus“ und mindestens 120 Minuten Dauer. Kinderspiele erscheinen zumeist im Frühjahr und werden auf der Nürnberger Spielwarenmesse (die allerdings der Öffentlichkeit verschlossen ist) präsentiert. Trotzdem bleibt auch für Kinder in Essen viel zu entdecken, zumal viele Aussteller auch ihre Frühjahrsneuheiten dabei haben, und einzelne das komplette Verlagsprogramm zeigen. Zweitens: In den Messehallen ist es sehr laut, zeitweise ist das Gedränge groß, und man muss mit Wartezeiten auf freie Tische rechnen. Spielplatzangebote, die den Kindern im Laufe eines langen Tages Bewegung verschaffen, sind in lediglich bescheidenem Umfang vorhanden. Deshalb ist der Besuch nur Kindern (ab frühestens fünf Jähren) zu empfehlen, die sehr viel Spielerfahrung haben, sich auch in unruhigen Hallen gut auf Regeln sowie Spielabläufe konzentrieren können und dabei Spaß haben. internationalespieltage.de >>

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