Sonntag, 13. September 2015

Phara-oh-oh!

Vorsicht vor der Mumien-Falle!
Um Richtung Grabkammer zu kommen, muss zuerst ein Farbplättchen ausgewählt und gegebenenfalls aufgedeckt werden, zu dessen Feld man laufen möchte. Dann gilt es, eine gleichfarbige Holzkugel so aus Schale rauszunehmen, dass der so genannte Pharaonenstab nicht umkippt und aufs Spielbrett fällt. Sobald man die zweite Hälfe des Weges erreicht, muss auch auf die Bewegung der Mumie geachtet werden. Wenn die einen erwischt, kann man sich mit der Abgabe eines Skarabäusplättchens befreien, das man hoffentlich zuvor gesammelt hat. Um die Ziel-Grabkammer zu betreten, braucht man sogar zwei Skarabäen. Wer die zu den Farben der zwei dortigen Plättchen passenden Kugeln fehlerfrei aus der Schale bekommt, gewinnt.
Material | Mit der bildschönen Holzschale und den 20 Kugeln sowie dem wackeligen Stab zu spielen, macht sehr viel Spaß.
Zielgruppe | Schulkinder ab 6 oder 7, Jugendliche und Erwachsene. Gut insbesondere für altersgemischte Gruppen, weil Kinder mit kleinen Fingern einen Vorteil beim Greifen der Kugeln haben und damit die Großen ärgern können, die ihnen ansonsten überlegen sind. Mit einer einfacheren Regelvariante können auch ältere Kindergartenkinder mitspielen.
Fazit | Pharao-oh-oh ist ein gutes Spiel, das Taktik auf dem Spielbrett mit einem spannenden Geschicklichkeitselement verbindet. Haba hat damit das beeindruckende Gulo Gulo (erschienen 2003 bei Zoch) wieder aufgelegt und durch ein großes Spielbrett erweitert. Damit hat das Spiel zwar ein wenig an Klarheit und Stringenz verloren, bietet aber immer noch reichlich Unterhaltung.

schönPhara-oh-oh!
von Wolfgang Kramer, Jürgen P. K. Grunau und Hans Raggan
Haba
für 2 bis 6 (besser: bis 5) Kinder ab zirka 7 (besser: ab 6) Jahre
zirka 30 Euro

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