Dienstag, 17. September 2013

Kakerlakak

Dreht clever am Besteck, dann ist die Kakerlake weg!
Empfehlungsliste Kinderspiel des Jahres 2013

Deutscher Kinderspiele Preis 2013
Eine elektrisch angetriebene Kakerlake bewegt sich in dem Labyrinth. Jeder Spieler besitzt am Labyrinthrand eine Tür, hinter der die Falle lauert, in die Küchenschabe gehen soll. Das Labyrinth besteht aus Plastikbesteck, dessen Teile drehbar sind. Je nach Würfelwurf darf Messer, Gabel oder Löffel bewegt werden, um damit der Kakerlake den Weg in die eigene Falle zu bahnen.
Material | „Hex-Bug nano“ heißt die faszinierende Kakerlake. Nanotechnologie steckt zwar nicht drin, aber ist immerhin ein ziemlich winziger Elektromotor, der Vibrationen auf die Kunststoffbeinchen überträgt, die für die Fortbewegung sorgen.
Zielgruppe | Kinder ab zirka 5 Jahre, Jugendliche und Erwachsene.
Fazit | Kakerlakak ist vom Spiele-Fachpublikum mit dem Deutschen Kinderspiele Preis 2013 ausgezeichnet worden. Dieser Preis sagt nicht viel darüber aus, ob Kinder das Spiel gut finden, umso mehr aber über die Erwachsenentauglichkeit. Kakerlakak ist zweifelsohne das Kinderspiel, das Erwachsene sehr gerne auch ohne Kinder spielen. Zugegeben: Die riesige Anfangsbegeisterung normalisiert sich naturgemäß, wenn man sich an die überraschende Elektro-Kakerlake gewöhnt hat. Bei größeren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen geschieht dies sogar recht schnell. Dann bleiben aber immer noch die Kleinen bei der Stange. Sie entwickeln einen zunehmenden Ehrgeiz, das Insekt zu beherrschen und zu verstehen, wohin die manchmal unberechenbaren Vibrationen das faszinierende Wesen tragen.



Kakerlakak
von Peter-Paul Joopen
Ravensburger (Redaktion: Katja Volk)
für 2 bis 4 Kinder ab zirka 5 Jahre
zirka 30 Euro

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