Donnerstag, 31. Januar 2013

Hanabi

Spiel des Jahres 2013
Wir haben die Karten allesamt falsch rum auf der Hand, so dass nur unsere Mitspieler ihre Farbe und Ziffer sehen können. Ziel ist es, die Karten so durchnummeriert auf dem Tisch auszulegen, dass ein farblich sortiertes Feuerwerk entsteht. Um die richtige Karte auszuspielen, geben sich die Spieler untereinander Tipps. Man darf beim Mitspieler die Karten mit einer bestimmten Zahl oder eine bestimmten Farbe antippen.
Zielgruppe | Alle, die ein absolut ungewöhnliches und deshalb gar nicht so einfaches Spiel ausprobieren möchten: Ältere Grundschulkinder, Jugendliche und Erwachsene.
Fazit | Hanabi ist das unkommunikativste Kooperationsspiel, das man sich denken kann. Ständig muss man sich auf die Zunge beißen. Insgesamt dürfen sich die Spieler zunächst maximal acht Tipps geben. Für jeden weiteren muss man eine womöglich wertvolle Karte auf den Anlagestapel legen. Jeder Hinweis muss also ein Maximum an Information enthalten – obwohl ich nur eine Zahl oder eine Farbe sagen darf. Und ich muss meinem Mitspieler vertrauen können, dass wir beide bei einem Tipp an das Selbe denken. Hanabi ist trotz einfacher Regel ein anspruchsvolles Spiel.
KinderZEIT
Hanabi ist als games we play Spieletipp in der Wochenzeitung DIE ZEIT (Nr. 6 / 2013, Seite 39) erschienen.

Hanabi
von Antoine Bauza
Abacusspiele (Lizenz: Cocktail Games)
für 2 bis 5 SpielerInnen ab zirka 8 Jahre
zirka 7,50 Euro

Blogeintrag aktualisiert Juli 2013

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