Donnerstag, 19. Juli 2012

Indigo

Verschlungene Pfade – überraschende Wendungen – zauberhaft einfach
Empfehlungsliste Spiel des Jahres 2012
Ich lege mein Wegeplättchen an die bereits bestehenden Wege an, und ein Edelstein saust wie auf Schienen bis zum Ende der neu entstandenen Verbindung. Ziel ist es, dass der Stein irgendwann am Rande des Spielbretts landet und aus dem Wegegewirr „rausfällt“. Wenn er dabei mein „Tor“ durchschreitet, erhalte ich den Siegpunkt.
Material | Indigo ist abstrakt, aber Kinder haben genug Fantasie, dem Spiel Leben einzuhauchen.
Spielregel | Vier großformatige Anleitungsseiten plus eine Regelhilfe für alle Spieler – das deutet auf ein nicht unaufwändiges Spiel hin. Doch in der Praxis erweist sich Indigo als kinderleicht, denn man kaum etwas falsch machen.
Zielgruppe | Eigentlich zielt die Aufmachung auf Erwachsene. Doch Grundschulkinder ab etwa sechs Jahren sind mindestens genauso begeistert.
Fazit | Indigo ist ein einfaches Spiel mit begrenzten taktischen Möglichkeiten. Ganz besonders attraktiv sind die Elemente des Teamspiels, bei denen die sechs Siegpunkt-„Tore“ jeweils zwei unterschiedlichen Besitzern gehören. Die Kinder verhandeln deswegen gerne ihren Zug, schließen Bündnisse und lösen dies notgedrungen wieder auf. Indigo überzeugt als anspruchsvolles Kinderspiel so sehr, dass Erwachsene gerne mitspielen.
KinderZEIT
Indigo ist als games we play Spieletipp in der Wochenzeitung DIE ZEIT (Nr. 30 / 2012, Seite 39) besprochen worden.

Indigo
von Reiner Knizia
Ravensburger (Redaktion: Philipp Sprick)
für 2 (besser: 3) bis 4 SpielerInnen ab zirka 8 (besser: 6) Jahre
zirka 25 Euro

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