Dienstag, 9. März 2010

Busy Bee


Reihum stecken die Kinder die flachen Bienenscheiben ins Holzhaus. Bienen in drei Farben. In jedes Fach passen zwei Bienen. Wenn eine dritte Biene hinzukommt, macht es „klack“. Eine fällt hinten raus und fliegt los. Und das ist gar nicht gut. Jedes Kind hat eine Karte, auf der es rausfallende Bienen sammeln kann.Maximal drei rote, zwei grüne und eine blaue Biene finden Platz. Doch wehe, es fällt einen Biene raus, für die es auf der Karte keinen Platz in der passenden Farbe mehr gibt: dann hat das Kind verloren und es scheidet aus. Glücklicherweise dauert die Partie nun meistens nur noch sehr kurze Zeit. Denn jetzt ist es immer enger geworden und die fleißigen Bienen purzeln. Gewonnen hat, wer am Ende noch übrig bleibt.
Spielregel | Spartanisch schwarz-weiß.
Material | Beindruckend ist das massive Holzgebäude in Busy Bee. So stellen wir uns ein luxeriöses Bienenhaus vor – so wünschen es sich die Wildbienen. Ihre Bienenhotels fehlen in keinen Walderlebnisangebot, überhaupt sind diese nützlichen Insekten ein „In-Thema“ in der Frühpädagogik. Da ist Busy Bee das Spiel zur richtigen Zeit.
Zielgruppe | Kinder ab vier, auch Grundschulkinder findes es schön.
Fazit | Das vom Lernspiel-Verlag Beleduc im Erzgebirge herausgegebene Busy Bee hat einen dem internationalen Markt geschuldeten Namen, der für Kinder unverständlich klingt. Um so schöner und attraktiver ist die Spieleidee, in der sich kleinere Kinder erst zurecht finden müssen. Es gewinnt nicht, wer am meisten Bienen sammelt. Zwar sieht die Spieleregel auch eine solche Variante vor. Aber das ist längst nicht so raffiniert wie die eigentliche Spielidee: Versucht euch zu merken, wo in dem Bienenhaus welche Farben hineingeschoben wurden und verhindert es, dass die Bienen losfliegen! So macht das Spiel auch älteren Kindern noch viel Spaß.

Busy Bee
von Helmut Punke
Beleduc
für 2 bis 4 Kinder ab zirka 4 Jahre
zirka 30 Euro

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