Montag, 8. März 2010

Israel und Kinderspiele

Seit 30 Jahren entwickelt der Israeli Haim Shafir Kartenspiele. Sein größter Erfolg ist der Millionenseller Halli Galli (ab 6), der soeben in einer neuen Schachtel „redesigned“ erschienen ist. (Foto: Shafir und Halli-Galli-Ausgaben in verschiedenen Sprachen.) Dieses Spiel mit der Glocke ist seit 1992 ein wichtiges Standbein für den Amigo-Verlag, dessen 30-jährigem Bestehen die aktuelle spielbox ihre Titelgeschichte widmet.
Halli Galli habe sich „ohne den Rückenwind irgendwelcher Auszeichnungen, allein durch Mund-Popaganda“ entwickelt, schreibt Wieland Herold. Das Spiel besäße eine Eigendynamik, die ihresgleichen sucht. Halli Galli war für mich ein Anlass, Haim Shafir in seinem Tel Aviver Studio zu besuchen und ihn für die spielbox zu interviewen. Shafir Games heißt sein Kartenspielverlag. Seine beiden Spiele Wo ist Pluto? und Zanzibar (Foto) sind soeben als Wo ist Mausi? (ab 3) und Wilde Bande (ab 5) in der neuen Amigo-Reihe mit dem Plüsch-Stern erschienen.
Ariel Laden ist ein israelischer Spieleautor der jüngeren Generation, mit dem ich ebenfalls gesprochen habe. Ladens größter Erfolg ist das mit einer Nominierung für das Kinderspiel des Jahres ausgezeichnete Didi Dotter (Zoch, ab 5). (Foto: Laden mit dem Didi Dotter-Prototyp.) Bei Huch & friends erscheint in diesem Frühjahr sein puzzleähnliches Ein-Personen-Spiel Cobra Cubes (ab 6), und im Sommer kommt sein großes Käse-Kaos (ab 5, Foto) bei Goliath heraus. Dort wühlen den Kinder hektisch in einem großen löchrigem Käse.
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