Dienstag, 4. August 2009

Nicht zu fassen

Das märchenhafte Versteckspiel
Nominiert für das Kinderspiel des Jahres 2009
Der Wolf und die sieben Geißlein: Ein Spieler bekommt die gar nicht so furcht erregende Fingerpuppe und muss zunächst weggucken. Seine Mitspieler verstecken nun ihre Geißlein-Figuren hinter, unter oder in den sieben Möbelstücken. Jetzt kommt der Wolf und braucht ein gute Spürnase. Zwei Versuche hat er. Wo sind die Ziegen? Jede Gefundene verschwindet in seinem Bauch. Und die Spieler, deren Geißlein gut versteckt sind, erhalten einen Wackerstein als Siegpunkt. Wer unter dem Waschzuber unentdeckt bleibt, erhält sogar zwei Punkte. Die in der Uhr versteckten Tiere befreien ein bereits gefangenes Zicklein.
Material | Sehr schön. Die Möbel werden über den Tisch verteilt, damit sprengt Nicht zu fassen das übliche Brettspielformat.
Regel | Sie hätte erwähnen können, dass man mehrere Runden spielen muss, damit alle mal Wolf sein können. Da kommt man aber auch selbst drauf.
Zielgruppe | Ab 4, aber auch Schulkinder spielen mit überraschend großer Begeisterung mit. Zu zweit ist es langweilig, zu viert, fünft oder sechst ist es toll.
Fazit | Eines der besten Spiele, mit denen bereits vierjährige Spielanfänger begeistert werden können. Und: Selbst große Kinder und Eltern spielen gerne mit. Sie feuern den verwirrt guckenden Wolf gerne mit guten Tipps an. Der belgische Autor Fréderic Moyerson hat mit diesem Spiel eine ganz einfache Idee mit passendem Material und altersgerechter Regel perfekt umgesetzt.
Nicht zu fassen
von Fréderic Moyerson
Zoch
für 2 (besser: 3) bis 6 Kinder ab zirka 4 Jahre
zirka 30 Euro

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